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-WIR ZÜCHTEN FAIR, STANDARD- UND TIERSCHUTZKONFORM-

News vom internationalen Starwitzer Club e.V.

Weiße Starwitzer Flügelsteller in zwei Varianten

31. Juli 2026

Weiße Starwitzer Flügelsteller,

mit zwei genetisch unterschiedlichen Varianten. Beide Formen zeigen äußerlich den klassischen Gesamttyp des Starwitzers, unterscheiden sich jedoch in Genetik, Augenfarbe, Federstruktur und in einzelnen feinen optischen Merkmalen. 1. Weiße mit Perlauge (genetisch Schimmel- Weiße). Diese Variante ist die historisch ältere und seit Jahrzehnten anerkannte Form. Kennzeichen: Perlauge • Genetisch Schimmel- Weiß • Federstruktur: Typisch für den Starwitzer, jedoch etwas weicher im Vergleich zu den Rein- Weißen • Farbeindruck: Ein reines, deckendes Weiß. Diese Variante war über viele Jahrzehnte der einzige offiziell anerkannte weiße Farbenschlag im europäischen Standard. 2. Weiße mit dunklem Auge (genetisch Rein- Weiße). Die rein weiße Form, zeigt ein dunkles Auge und unterscheidet sich in der Federqualität deutlich von den Schimmel- Weißen. Anerkennungsgeschichte: • 2023 vom Internationalen Starwitzer Club zur Anerkennung vorgeschlagen • 2024 vom Bundes-Zuchtausschuss (BZA) befürwortet • Anschließend folgerichtig in den europäischen Standard aufgenommen. Damit existieren seit 2024 zwei offiziell anerkannte weiße Varianten des Starwitzers. Kennzeichen:  Dunkles Auge (klar, tief gefärbt, ohne Aufhellung)  Federstruktur straffer, fester und geschlossener • Optischer Eindruck im Kropfbereich feiner, leichter Glanz, der bei Schimmel- Weißen weniger ausgeprägt ist. Diese Merkmale verleihen den Rein- Weißen eine minimal andere Gesamtwirkung, obwohl die Rassemerkmale identisch bleiben. H.S.

Farben und Zeichnungsvarianten in rezessiv Rot

27. Juli 2026

Starwitzer Flügelsteller in rezessive Rote – Farbenschläge.

Die rezessiv roten Starwitzer Flügelsteller - Varianten stellen innerhalb der Rasse eine farblich und genetisch klar definierte Gruppe dar. Anerkannte Zeichnung und Farbvarianten:• Rot (einfarbig) • Rot - Weißschwingig • Rot - Geelstert • Rot -Tiger. Diese vier Varianten bilden die gesamte Palette der roten Farbenschläge innerhalb der Rasse. Verbreitung und züchterische Situation: Die roten Starwitzer werden in Europa von einer vergleichsweise kleinen, aber engagierten Züchtergruppe gezüchtet. Zuchtgebiete liegen derzeit in: • Tschechien • Polen • Slowakei • Österreich • Tunesien und Deutschland. Innerhalb dieser Regionen sind vor allem die einfarbig Roten sowie die Rot Weißschwingigen verbreitet und werden kontinuierlich gezüchtet. Die Varianten Rot - Geelstert und Rot-Tiger müssen hingegen als seltene Zeichnungsformen eingestuft werden. Ihre Zuchtbasis ist klein, und die Zahl der jährlich gezeigten Tiere bleibt gering. Der Internationale Starwitzer Club fördert diese seltenen Zeichnungsvarianten ausdrücklich – in allen Farben. Die Förderung umfasst: • zuchtweisende Bewertungen, • fachliche Beratung, • gezielte Unterstützung bei der Paarungsplanung, • langfristige Stabilisierung der Zeichnungsmerkmale. Damit trägt der Club wesentlich zur Erhaltung der genetischen Vielfalt innerhalb der Rasse bei. Farb- und Glanzmerkmale der roten Starwitzer zeigen: • eine satte, warme, ruhige Rotfärbung, • eine vollständige Durchfärbung vom Kopf bis zum Schwanz (einfarbige, weißschwingige), • einen gleichmäßigen, leicht rotvioletten Glanz im Kropfbereich. Der Augenrand soll fleischfarbig bis rot erscheinen. Zeichnungsvarianten im Detail: 1. Rot - Weißschwingig • Weißanteil ausschließlich in den Handschwingen. • 4 bis 9 weiße Schwingen sind zulässig. • Zwischen rechter und linker Seite dürfen maximal zwei Schwingen Unterschied bestehen. • Optimal ist die klassische Verteilung 7/7, 6/6. • Die übrige Befiederung muss rein rot und gleichmäßig durchgefärbt sein. 2. Rot - Geelstert • Typische Elsterzeichnung mit klar abgegrenzten Farbflächen. • Die Kopfschnippe soll nicht zu groß sein. • Sie beginnt an der Schnabelwarze, darf aber nicht bis an die Augenränder oder Schnabelwinkel reichen. • Die Zeichnung muss ruhig, geschlossen und farblich homogen wirken. 3. Rot-Tiger • Der Körper zeigt eine gleichmäßige, feine Tigerung. • Schwingen, Bauch, Schenkel und Schwanz bleiben rein rot. • Der Weißanteil der Tigerung darf nicht überhandnehmen. • Zuchtweisend wird empfohlen, die Tigerung regelmäßig durch Paarungen mit einfarbig Roten zu stabilisieren, um ein Überwiegen des Weißanteils zu verhindern. Zuchtziel und Standardwirkung: Alle rezessiv roten Varianten sollen im Idealfall: • eine ruhige, warme, satte rote Farbe, • einen gleichmäßigen Glanz, • eine klare, korrekte Kopf- und Schnabelzeichnung (Wachsschnabel), • sowie einen typische Starwitzer - Gesamteindruck zeigen. Die Kombination aus Farbreinheit, Glanz, Zeichnungspräzision und Rasseausdruck macht die roten Starwitzer zu einer anspruchsvollen, aber äußerst attraktiven Farbgruppe innerhalb der Rasse. Hartmut Schulz

 

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